„Gentle Rain – The International Hamburg Magazine“ erscheint erstmals auch auf Deutsch und mit digitalen Überraschungen

Im Jahr 2050 sind Autos nur noch Fossilien, der Klimawandel gestoppt, die Meere sind wieder müllfrei und Diskriminierung ist passé. Wir leben in Städten, die grün und gesund sind, wir leben wie es uns gefällt, und trotzdem in einer friedlichen Gemeinschaft.

Die neue Ausgabe von gentle rain nimmt Utopien ernst. Wir haben Verkehrsplaner und Architekten aus Hamburg, Frankfurt und Kopenhagen gefragt, wie das Ende des Autos zur Chance für die Stadt werden kann. Wie begegnen wir dem Klimawandel mit nachhaltiger Mobilität – und schaffen dabei noch Platz für Neues im öffentlichen Raum?

Wir treffen Menschen, die sich fürs Fahrradfahren stark machen und für ein Leben, das möglichst wenig Müll produziert. Überraschung: Was das Thema Konsum angeht, liegen das hippe „Zero Waste Café“ und der jahrhundertealte „Eisenhandel Schüllenbach“ ideologisch nicht so weit auseinander. Denn im Idealfall bedeutet Veränderung eher Freiheit als Verbot. Statt Komfort und Lebensfreude bleiben nur ein paar alte Gewissheiten auf der Strecke: Der härteste Rap kann heute durchaus von einer Frau kommen – Machismen boxt die Musikerin Eunique einfach weg. Und wer hat eigentlich gesagt, dass man sich seine Familie nicht aussuchen kann? Für viele Menschen in der gender-queeren Voguing-Community ist ihr „House“ nicht nur Tanz-Clique, sondern Lebensgemeinschaft.

Mehr Platz für Geschichten – jetzt digital und auch auf Deutsch

Wir glauben an die Innovationskraft und Intelligenz der Stadtgesellschaft. Deshalb besuchen wir seit der ersten gentle-rain-Ausgabe Menschen mit verschiedenen Lebensentwürfen, die nicht alles als gegeben annehmen, sondern selbst Veränderungen in Kraft setzen. Und deshalb hören wir auch auf das Feedback, das von unseren Leserinnen und Lesern zurückkommt. Erstmals erscheint neben der englischen auch eine deutsche Ausgabe. Wir sind als Magazin gestartet, das sich an das internationale Hamburg richtet – und so sehen wir gentle rain bis heute. Trotzdem fanden wir es zu schade, Verständigung und ehrliches Interesse an der einfachen Sprachbarriere scheitern zu lassen.

Bei allem Futter fürs Gehirn möchten wir mit dem neuen Format „Kompass“ Anlässe schaffen, Hamburg zu erkunden – und zum Beispiel in fünf kleinen aber feinen Museen vorbeizuschauen. Um den Geschichten im Magazin den angemessenen Raum zu geben, fokussiert die vierte Ausgabe auf weniger Themen, betrachtet diese aber mit mehr Platz und in größerer Tiefe – und schreibt sie im digitalen fort. Die Werkstätten der „Maker“ können künftig auch in 360°-Videos besucht werden, und auch Tänzerinnen und Tänzer können die Leserinnen und Leser in Bewegung erleben. Alle digitalen Zusatzinhalte – umgesetzt in Kooperation mit Robots & Friends – können mit dem Smartphone abgerufen werden.

Wir sind natürlich gespannt, wie diese Änderungen aufgenommen werden, und freuen uns über Feedback per Mail (hello@gentlerainmag.com) oder auf unseren Social-Media-Kanälen

Pressestimmen

DIE WELT
„Termine und Nachrichtliches würden das jährlich erscheinende Magazin, das mit acht Euro zu Buche schlägt, schnell alt aussehen lassen, sie sucht man deshalb vergebens. Stattdessen erzählen die Geschichten von Ecken der Stadt und von Protagonisten, die sehr hamburgisch sind, ohne das Klischee des Hafenarbeiters oder Kiezurgesteins zu bedienen. Auch Themen wie Stadtentwicklung finden, spleenig verpackt, ihren Weg ins Heft.“

Lead Awards
„Abgerundet wird die Nominiertenliste in der Kategorie „Independent“ durch das Herausgeber-Kleeblatt Malte Brenneisen, Martin Kaumanns, Malte Spindler und Urs Spindler, die nicht nur das ausgesprochen kreative Hamburg-Magazin „Gentle Rain“ publizieren, sondern mit der Indiecon auch eine Konferenz für internationale Independent-Zeitschriften ins Leben gerufen haben.“

MagCulture
“Gentle Rain could have so easily been a dull, indistinct magazine: a collection of articles in which locals indulgently brag about their city. To its credit the magazine does the opposite. It accepts that Hamburg – like any other city – is not perfect. In fact, in the issue’s introductory text there is an explicit mention of the presence of “tangible tensions everywhere: between old and new, between culture and commerce, between free space and progress.”

Über die Möglichmacher

Hinter gentle rain steht nicht nur eine Community aus „Makern“, sondern auch eine Gemeinschaft aus Möglichmachern. Seit vier Jahren begleiten uns Unternehmen und Marken, die eine starke Verbindung zu Hamburg haben. Wir freuen uns in diesem Jahr über nicht abreißende Unterstützung der Stadt Hamburg. Außerdem bedanken wir uns für den Support von: fritz-kola, 25hours Hotels, Frankfurter Buchmesse, Online Marketing Rockstars, Schleipen Cordier, Papierunion, Optimal, Superbude, Ruby Hotels und Freitag.